Trappistenbier bleibt ungetestet

Das berühmte Trappistenbier aus der belgischen Abtei Westvleteren bleibt zumindest vorläufig ungetestet. Der Verbraucherschutz-
organisation Test-Aankoop sei es nicht gelungen, rechtzeitig in den Besitz eines Fläschchens des begehrten Gerstensafts zu gelangen, berichtete die Tageszeitung «De Standaard» (Online-Ausgabe vom Mittwoch).

Die telefonische Bestell-Hotline sei ständig besetzt gewesen. Unter den geprüften dunklen Biersorten befänden sich allerdings mehrere andere Kloster- und Trappistenbiere. Bereits mehrfach hat das seltene Bier Schlagzeilen gemacht. Weil es sich bei der Hotline um eine kostenpflichtige Nummer handelt, hatten Anrufer Medienberichten zufolge bis zu 85 Euro Telefongebühren bezahlt, ohne am Ende Bier bestellen zu können. Das Bier ist seit Herbst 2006 nur noch per Telefon erhältlich. Zuvor hatten sich bei der monatlichen Abholung direkt ab Abtei Schlangen von bis zu 400 Autos gebildet. Besonders groß wurde die Nachfrage, als eine US-Webseite das das Trappisten-Gebräu zum besten Bier der Welt erkor. Wer es seither erwerben möchte, muss seine Telefonnummer und sein Autokennzeichen hinterlassen und kann seine Bestellung zu einem vereinbarten Termin abholen. Die Klosterbrauerei stellt drei Sorten her; die stärkste hat 10,2 Prozent Alkoholgehalt und kostet derzeit 33 Euro für einen 24-Flaschen-Kasten.

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