Dominic Heilig Autor & freier Journalist

Warum ich für den Vorstand kandidiere!

Freitag, 18 Mai, 2012

Liebe Genossinnen und Genossen,

in diesem kurzen Vorstellungstext möchte ich Euch begründen, warum ich für den Parteivorstand kandidieren möchte. Ich gehe diesen Schritt zum ersten Mal und habe diese Entscheidung angesichts der derzeit laufenden Debatten innerhalb unserer Partei nur sehr zögerlich getroffen. Es gibt jedoch mindestens zwei Punkte, die ich über eine Mitarbeit im Vorstand verwirklichen möchte: (weiterlesen …)

Parlamentswahlen in Griechenland – Wahlanalyse

Montag, 7 Mai, 2012

Die radikale Linke hat bei den Parlamentswahlen in Griechenland am 6. Mai 2012 ein fulminantes Ergebnis erzielt. Das Bündnis der radikalen Linken, SYRIZA, dessen stärkster Partei die EL-Mitgliedspartei Synaspismos ist, wurde mit rund 17 Prozent zweitstärkste Kraft. Auch die Kommunistische Partei (KKE) konnte ein gutes Ergebnis erzielen und kam auf rund 9 Prozent der Stimmen. Die beiden großen Volksparteien, die rechts-konservative Nea Demokratia und die sozialdemokratische PASOK fuhren herbe Verluste ein. PASOK verlor über 30 Prozent und landete nur noch auf Platz drei. Aber auch die Faschisten und Rechtsradikalen konnten Erfolge verbuchen. Eine kurze Wahlanalyse aus linker Sicht findet sich in diesem Artikel.

Die Parlamentswahlen in Griechenland – Wahlanalyse als pdf.download (weiterlesen …)

Muss Griechenlands Linke die Neuwahlen fürchten?

Samstag, 17 März, 2012

Die Parteien der radikalen Linken in Griechenland könnten – laut Umfragen – in einem Bündnis zum ersten Mal ganz ohne die Sozialdemokratie regieren. Warum dies trotzdem nicht geschieht und warum die Linke ihren Gebrauchswert damit verliert, ist Thema in diesem Artikel. (weiterlesen …)

Keine Trendwende für die Linke – Artikel

Freitag, 23 Dezember, 2011

Für die radikale Linke in Europa war 2011 ein wechselhaftes Jahr: eines zwischen Hoffnung auf mehr gesellschaftlichen Einfluss und der Gefahr einer wachsenden Technokratisierung europäischer Politik in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise. Warum die Aussichten dennoch nicht gut sind, lesen Sie in dem folgenden Artikel. (weiterlesen …)

Geschiebe und Gezerre – Rezension

Montag, 19 Dezember, 2011

Dominic Heilig in der Literaturwerkstatt

In der aktuellen Ausgabe der Tageszeitung “junge welt” wird das Buch “Kriegsverrat – Vergangenheitspolitik in Deutschland” von dem freien Autoren Frank Brendle besprochen. Brendle schreibt: “Der Linken-Antrag war wissenschaftlich abgesichert: Die Militärhistoriker Wolfram Wette und Detlef Vogel wiesen einwandfrei nach, daß der »Kriegsverrats«-Paragraph, der eigentlich nur die Begünstigung feindlicher Mächte meinte, Teil der Naziterrorjustiz war [...].” (weiterlesen …)

“Ein deutscher Held” – Rezension

Mittwoch, 14 Dezember, 2011

“Das Verdienst, 64 Jahre nach 1945 die Rehabilitierung der Kriegsverräter initiiert zu haben, gebührt vor allem dem Linkspartei-Abgeordneten Jan Korte. Der junge Abgeordnete und sein Mitstreiter Dominic Heilig haben den zähen Kampf in dem lesenswerten Sammelband “Kriegsverrat” nachgezeichnet. Ein Geschichts-Kompendium zum Schämen über deutsche Vergangenheitspolitik, zeigt es doch, wie aus parteipolitischem Kalkül und revisionistischem Grundgedanken jahrelang auch die letzte Rehabilitierung verschleppt und behindert wurde.” 

Und weiter heißt es in dem Artikel: “Den Durchbruch schafften Korte, Heilig und Baumann mit Hilfe des renommierten Wissenschaftlers Wette und dem Juristen Helmut Kramer, die nachwiesen, dass Kriegsverräter eben keine Verräter waren, sondern meist aus ethischen Motiven handelten. Das Trio knüpfte geschickt Allianzen mit Abgeordneten aller Parteien und der Kirche. Sogar Joachim Gauck, als ehemaliger Beauftragter für die Stasi-Akten der Nähe zu Linken eher unverdächtig, mischte sich ein.”  

Hier der Link zum Artikel auf SPIEGELonline

Parlamentswahlen in Spanien – Wahlanalyse

Montag, 21 November, 2011

Waren die Regionalwahlen im Mai 2011 noch ein Hoffnungsschimmer für die radikale Linke, so muss die Parlamentswahl (2008: +3,2 %) trotz der absoluten Mehrheit der rechts-konservativen Volkspartei als Erfolg für die Linke angesehen werden. Die IU hat ihr Ergebnis im Vergleich zu den letzten Parlamentswahlen 2008 beinahe verdoppelt und gehört nunmehr wieder zu den stärksten Parteien der radikalen Linken innerhalb der Europäischen Union. Sie knüpft dabei an die Wahlergebnisse Mitte der 1990er Jahre an. Die IU konnte sowohl aus dem enttäschten PSOE-Wählerspektrum, als auch aus der Protestbewegung zusätzliche Stimmen gewinnen. Mit der Einbeziehung breiter gesellschaftlicher Gruppen in die Erarbeitung ihrer politischen und programmatischen Ziele hat die Partei wieder an gesellschaftlicher Bindung gewonnen und knüpft damit an ihre Anfangsjahre in den 1980ern an, als die IU aus der Friedens- und Anti-NATO-Bewegung als politisches Projekt hervorging. (weiterlesen …)

»Die Partei-Linke muss sich ändern« – Interview

Freitag, 4 November, 2011

Die portugiesische Linkspolitikerin Marisa Matias stand für ein Interview zum Zustand der Linken in Europa dem Journalisten, Dominic Heilig, Frage und Antwort. In dem Interview für die Tageszeitung “neues deutschland” ging es u.a. um die Entwicklung der parteipolitischen Linken in Portugal und Europa. (weiterlesen …)

Die Legende vom Kriegsverräter – Rezension

Montag, 31 Oktober, 2011

Die deutsche Vergangenheitsbewältigung sieht, wenn man sie mit jener in Japan oder der Sowjetunion vergleicht, imposant aus. Nicht vergessen ist Teil der deutschen Staatsräson geworden. Wenn man die Sache allerdings nicht vom Fesselballon aus, sondern en detail betrachtet, sieht sie anders aus, nicht nur wegen der Elitenkontinuität zwischen NS-Reich und Demokratie. Der Unwille, das Nazi-Unrecht konkret anzuerkennen, war bis in die Gegenwart äußerst hartnäckig. Dies zeigt pars pro toto die langwierige Debatte um die Rehabilitierung der sogenannten Kriegsverräter, die 2009 gegen den zähen Widerstand der Union vom Bundestag beschlossen wurde. (weiterlesen …)

Ernst: „Ein Meilenstein der Geschichte“ – Artikel

Dienstag, 25 Oktober, 2011

Vielleicht ist es so, dass… dies eine notwendige Nachbetrachtung des LINKEN-Bundesparteitages ist, die nie veröffentlicht werden wird… (weiterlesen …)